Rauchmelder

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Rauchmelder können Leben retten!

Brandtote sind Rauchtote

Jeden Monat verunglücken 50 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

Es ist gut ein allen Räumen einen Rauchmelder zu haben, welcher dann auch per Funk mit allen weiteren Meldern im Wohnbereich verbunden sein könnten.
Es gibt unterschiedliche Arten von Warnmeldern:


Rauchmelder

Rauchmelder erkennen mithilfe eines Sensors, ob Rauch in der Luft ist. Ist dies der Fall, gibt das Gerät einen lauten Alarmton von sich. Rauchmelder sind in Sachsen-Anhalt bereits seid dem 22. Dezember 2009 für Neubauten Pflicht (Bauordnung des Landes Sachen-Anhalt § 47 Absatz 4), zur Nachrüstung in bestehenden Gebäuden gibt es bis zum 31. Dezember 2015.

Hitzemelder

Hitzemelder erkennen, wenn die Temperatur in einem Raum sprunghaft ansteigt. Dies ist bei Flüssigkeitsbränden (also z.B. Benzin) der Fall. Diese Art von Bränden erzeugt oft wenig Rauch, so dass Rauchmelder hier oft erst spät reagieren. Hitzemelder sind durchaus sinnvoll, am besten natürlich in Kombination mit einem Rauchmelder. Es gibt hier auch praktische Kombimelder, also Hitzemelder und Rauchmelder in einem.

Gasmelder

Wer eine Gasheizung oder eine Gastherme zu Bereitung von warmem Wasser im Haus hat, der sollte diese mit einem Gasmelder absichern. Dieser warnt vor explosivem Gas, welches durch Defekte, Lecks oder schlechte Wartung austreten können. Auch beim Schweißen mit Gas sollte ein Gasmelder dabei sein.

CO-Melder / Kohlenmonoxidmelder

Kohlenmonoxid nicht brennbares, aber trotzdem sehr gefährliches Gas. Es kann überall entstehen, wo eine Verbrennung stattfindet, also zum Beispiel bei Heizungen oder Kaminen. Das Gas ist unsichtbar und geruchslos und ist so gefährlich, weil man schnell davon ohnmächtig werden und schließlich ersticken kann. Nur mit einem CO Melder kann das Gas schon in winzigen Mengen erkannt werden, so dass man sich dank des Alarms in Sicherheit bringen kann. Wenn Sie eine Gefahrenquelle im Haus haben, dann sollten Sie sich zwingend einen CO Melder zulegen.

Wassermelder

Wasserschäden sind meist eine ärgerliche weil teure Angelegenheit. Der Schaden der bei einer tropfenden Leitung oder einer kaputten Waschmaschine entstehen kann kann ist gewaltig. Sie sollten daher gefährdete Stellen mit einem Wassermelder absichern, der Alarm gibt, sobald seine Messsensoren mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Die Geräte kosten teilweise weniger als 10 Euro, man sollte also zugreifen.

Sie sehen also, es gibt viele sinnvole Arten von Warnmeldern auch für Ihr Zuhause. Um ihrer Sicherheit willen sollten Sie genau abwegen, ob Sie ausreichend abgesichert sind, oder ob Sie noch Abhilfe schaffen sollten.


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