Waldbrandwarnstufe

Waldbrandwarnstufe I


  • * Genehmigte Arbeiten sind mindestens zwei Tage vorher beim zuständigen Revierförster anzumelden.
  • * Das Befahren von Waldwegen ist nur zur Durchführung genehmigter Arbeiten, für die Jagd und für Waldbesitzer gestattet.
  • * Schweißarbeiten sind nur mit entsprechender Genehmigung und bei Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen gestattet.
  • * Sprengarbeiten und das Ausbringen leicht brennbarer Substanzen sind verboten.
  • * Zum Verbrennen von Schlagabraum und Reisig ist eine Genehmigung einzuholen.


Waldbrandwarnstufe II


  • * Schlagabraum und Reisig dürfen nicht mehr verbrannt werden
  • * eventuelle Genehmigungen dafür werden automatisch ungültig.


Waldbrandwarnstufe III


  • * Schweißarbeiten sind generell verboten, Ausnahme: zur Behebungvon Betriebsstörungen an Eisenbahnschienen.
  • * Besucher des Waldes dürfen öffentliche Straßen und Wege, auch Waldwege, nicht verlassen.
  • * Es können Parkplätze und touristische Einrichtungen in den Wäldern gesperrt werden.


Waldbrandwarnstufe IV


  • * Das Betreten des Waldes ist verboten. Es können Ausnahmen zugelassen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind       Waldbesitzer zur Ausübung angewiesener forstlicher Arbeiten und zur Jagd.
  • * Auf Straßen und Parkplätzen in und an Wäldern besteht Parkverbot.

Alle Waldbrandwarnstufen ab Stufe II schließen die Maßnahmen der niedrigeren Stufen automatisch mit ein.


aktuelle Waltbrandwarnstufen Sachsen-Anhalts
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